Doch so ganz kann der langjährige Raucher dann doch nicht auf seine Zigaretten verzichten. "Nach meiner Arbeit im Studio, gehe ich in den heißen Whirlpool, danach schwimme ich. Nach dem Abduschen nehme mir ein kaltes Bier und dazu gibt es eine richtige Zigarette (lacht). Manchmal werden es auch drei oder fünf. Es gibt Rituale, auf die ich nie verzichten möchte. Es wird immer ein Bier und eine Zigarette geben, bevor ich auf die Bühne gehe. Das möchte ich nicht verändern. Wenn wir ein gesundes Leben ohne Freude und Spaß führen, dann besteht vielmehr die Gefahr, krank zu werden." Bleibt zu hoffen, dass Matthias auf diese Art und Weise seine Balance halten kann. Nach dem gesundheitlichen Schock von vor 5 Jahren hat Matthias aber auch Vorkehrungen für ein eventuelles Ableben getroffen. Freimütig gesteht der Sänger, dass er sogar bereits ein Testament gemacht hat. "Das habe ich mal handschriftlich verfasst. Bei mir bleibt nicht viel zum Vererben. An meinem Vermögen kann man sich nicht bereichern. Ich habe sechs Kinder und vielleicht irgendwann sieben. Deshalb werde ich einen Verwalter einsetzen, der darauf achtet, dass diejenigen, die Hilfe benötigen, diese dann auch bekommen. Ich habe meine Kinder immer so erzogen, dass sie wissen, dass ich immer für sie da bin, wenn sie Unterstützung benötigen. Auch nach meinem Ableben. Das ist mir wichtig." Allerdings hoffen nicht nur seine treuen Fans darauf, dass dieser Moment noch weit in der Ferne liegt.