Nach einer Kabinettssitzung am Sonntag hat der bayrische
Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Sonntagnachmittag angekündigt, eine deutliche Verschärfung der Corona-Regeln vorschlagen zu wollen. Dazu hat Söder einen Maßnahmenkatalog aufgestellt, der folgende Punkte enthält: Zunächst soll in Bayern erneut der Katastrophenfall ausgerufen werden. Mit dieser Maßnahme könne man laut Söder die Belastung der Krankenhäuser besser steuern. Zudem plädiert Söder für eine "allgemeine Ausgangsbeschränkung“. Bis zum Frühjahr sollen die Menschen während des verfügten Corona-Lockdown ihre Wohnungen nur noch aus "triftigen Gründen“ verlassen. In Corona-Hotspots mit Inzidenzwerten von über 200 soll die Ausgangssperre von 21 Uhr abend bis 5 Uhr morgens gelten. Lediglich vom 23. bis zum 26. Dezember, sollen die Verschärfungen wegen Weihnachten gelockert werden. An Silvester sollen dann keinerlei Lockerungen mehr gelten. Schon ab Mittwoch sollen die Berufsschulen komplett zu Online-Unterricht übergehen. Das gleiche gilt für Schüler ab der 8. Klasse in allen Corona-Hotspots des Bundeslandes. Unabhängig vom Infektionsgeschehen vor Ort soll alle andern Schulklassen ab der 8. Klassen in den Wechselunterricht übergehen. Zudem soll dann auch der Alkoholkonsum unter freiem Himmel verboten werden.