Die Zahl der Covid-19-Patienten, die zur Behandlung ihrer Erkrankung mit dem Coronavirus auf die Intensivstation eines Krankenhauses verlegt werden müssen, steigt immer weiter an. Jetzt werden bundesweit erstmals mehr als 4.000 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen deutscher Krankenhäuser gemeldet. Dementsprechend sinkt die Anzahl der freien Intensivbetten weiter ab.
Die weiterhin hohen Infektionszahlen mit dem heimtückischen Coronavirus sorgen für immer mehr Corona-Patienten auf deutschen Intensivstationen. Die Deutsche Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin meldet nun, dass die Grenze von 4.000 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen erstmals überschritten worden ist. Mehr als die Hälfte der Patienten muss auch künstlich beatmet werden. Damit geht die Anzahl der freien Intensivbetten weiter nach unten. Insgesamt 4.011 Menschen sind zur Zeit wegen Corona in intensivmedizinischer Behandlung. Das sind 31 Patienten mehr als noch am Vortag. Diese Zahlen bestätigt der DIVI-Tagesbericht. Rund 60 % dieser Patienten werdem zusätzlich auch noch künstlich beatmet. Im Augenblick sind nach Zählung des DIVI-Registers lediglich noch rund 5.000 Intensivbetten verfügbar. Allerdings gibt es offenbar für diese Zahl auch noch eine Notfallreserve. Allerdings sind bereits jetzt in einigen Gegenden keine freien Intensivbetten mehr verfügbar. Dies ist beispielsweise im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg oder dem Landkreis Landshut in Bayern der Fall.