Zwar ist der Anstieg der Infektionszahlen vorerst gestoppt. Doch noch immer verharren die Corona-Zahlen auf einem hohen Niveau. Nach Ansicht einiger Politiker ist ein harter Lockdown bisher noch nicht gänzlich vom Tisch. Hotels und Gaststätten wollen Garantien, dass die ab dem 10. Januar wieder öffnen können. Außerdem forderten einige deutsche Parlamentarier bei den nächsten Verhandlungen auch mit am Verhandlungstisch zu sitzen.
Gerade erst haben Bund und Länder die Entscheidung getroffen den Lockdown Light in Deutschland bis zum 10. Januar zu verlängern. Kein Wunder, dass diese Entscheidung bei Hotels und Gaststätten nicht gerade positiv aufgenommen worden ist. Nun fordern diese Branchen nämlich für die Zeit nach dem Lockdown eine klare Perspektive. "Für die Zeit nach dem 10. Januar braucht die Hotel- und Gaststättenbranche eine Öffnungsperspektive“, erklärte die Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges gegenüber dem Redaktions Netzwerk Deutschland (RND). "Es geht nicht, dass unsere Betriebe bis Februar oder März geschlossen bleiben, damit die Gesamtwirtschaft und die Schulen weiter laufen können.“ Aus diesem Grund forderte Hartges dazu auf die Zeit zu nutzten, um den Impfstoff schnell und effizient einzusetzen. Außerdem schlägt sie vor, für Veranstaltungen Schnelltests zu organisieren. Auch über ein Vorantreiben der Digitalisierung der Gesundheitsämter sollte man Hartges Meinung nachdenken, um entstehende Infektionsketten unterbrechen zu können.