Wieder einmal ist ein Corona-Hotspot in einer Fleischfabrik entdeckt worden. Und diesmal handelt es sich erneut um einen Betrieb von Clemens Tönnies, dessen Hauptwerk in Nordrhein-Westfalen bereits während der Sommermonate betroffen gwesen war. Diesmal handelt es sich um den zweitgrößten Standort des Unternehmen im sachsen-anhaltinischen Weißenfels. Bisher wurden dort 172 infizierte Mitarbeiter entdeckt. Bis zum Ende der Woche sollen weitere Tests durchgeführt werden.
Die Reihe massiver Infektionsfälle mit dem potenziell tödlichen Coronavirus in deutschen Fleischfabriken reißt einfach nicht ab. Kurz nachdem das neue Gesetz gegen Werksverträge in der Fleischindustrie beschlossen wurde, ist diemal eines der Werke des bekannten Unternehmers Clemens Tönnies von dem Corona-Ausbruch betroffen. Bisher wurden rund 172 Mitarbeiter an dem Fleischbetrieb von Tönnies in Weißenfels in Sachsen-Anhalt positiv auf das Virus getestet. Dort arbeiten insgesamt 2.200 Mitarbeiter. Aus diesem Grund handelt es sich um den 2. größten Standort des Unternehmens. Bis zum Ende der Woche sollen weitere Tests vorgenommen werden, um eventuell noch weitere infizierte Mitarbeiter zu finden. Vorerst wollen die Behörden den Schlachthof trotz der Infektionsfälle weiter geöffnet lassen.