Dies zeigt deutlich, dass man von Seiten der deutschen Justiz nun gewillt ist auch die US-Justiz in diesem Fall einzuschalten. In kurzen Worten bedeutet dies, dass die Vorladung zum nächsten anberaumten Gerichtstermin, der vermutlich im Juli 2021 liegen dürfte, dann von den US-Justizbehörden offiziell dem Sänger zugestellt werden wird.
Eine letzte Chance für den Wendler sozusagen. Sollte er auch diesen Termin dann nicht wahrnehmen, droht entweder in Haftbefehl, ein Vorführbefehl oder die endgültige Verurteilung, weil der ausgestellte Strafbefehl gegen ihn dann rechtskräftig werden könnte. Ein ehemaliger Manager des Sängers glaubt, dass dieser sich auf diese Weise einer Strafe entziehen will.
Auch Markus Krampe, der ehemalige Manager des Wendlers, hatte schon im Oktober angedeutet, dass Wendlers Corona-Mythen und auch die Flucht in die USA nur vorgeschoben seien, um den rechtlichen Folgen des Gerichtsurteils zu entgehen. Nun jedoch macht sich Krampe auch Sorgen, um die junge Laura Müller, nachdem diese sich zuletzt öffentlich zur Trennung von ihrem ehemaligen Manager geäussert hatte. "Dieses Statement sieht mir sehr nach Michaels Handschrift aus", erklärte Krampe gegenüber der "Bild"-Zeitung. Der 44-Jährige ist nun auch über das Verhalten der jungen Laura besorgt und und orakelt: "Vielleicht sollte ihr Vater da mal aktiv werden". Wie es scheint wird das Drama um Michael Wendler also noch reichlich Gesprächsstoff liefern.