Seit Tagen wird in Italien über einen Ski-Lockdown zwischen Weihnachten und dem Jahresende nachgedacht, um die Ausbreitung des gefährlichen Coronavirus einzuschränken. Offenbar will die Regierung in Rom das Skiverbot mit allen Mitteln durchsetzen. Nun wird sogar über Grenzschließungen nachgedacht, damit italienische Touristen nicht zum Skifahren ins benachbarte Ausland fahren.
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Wie es scheint will die italienische Regierung durchsetzen, dass die Skipisten errst nach Weihnachten und dem Jahreswechsel wieder öffnen. "Skipisten und Wintertourismus haben eine wesentliche Relevanz für unsere Wirtschaft, aber sie werden erst dann wieder öffnen können, wenn die Epidemie nachgelassen hat, wir hoffen in eineinhalb Monaten", schätzt Regionenminister Francesco Boccia die aktuelle Lage ein. Die Regierung ist offenbar bereit, den durch die Schließung der Skigebiete betroffenen Unternehmen mit finanziellen Stützungsmaßnahmen weiterzuhelfen, bis die Skipisten wieder geöffnet werden können. Von Seiten der Politik hat die Gesundheit der Bürger höchste Priorität. Das schwer von der Pandemie gebeutelte Italien sei nicht in der Lage eine eventuelle dritte Epidemiewelle nach den Weihnachtsfeiertagen zu stemmen. Aus diesem Grund sei höchste Achtsamkeit und die Unterstützung der Bürger für diese Maßnahmen notwendig, erklärte Boccia. Die zur Zeit gültige Ausgangssperre ab 22 Uhr abends soll nun offenbar auch über die Weihnachtsfeiertage gelten. Dazu sollen die Christmetten dann einfach ein wenig früher durchgeführt werden, fordert der Regionenminister.