US-Wahl-Schock! Trump will Auszählungen stoppen lassen und sich zum Sieger küren!

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US-Wahl-Schock! Trump will Auszählungen stoppen lassen und sich zum Sieger küren!

Lifestyle (2 / 1) 05.11.2021 00:33 / Silia Symbolbild imago


Bereits vor seinem Sieg im traditionell konservativen und bei der vergangenen Wahl von Trump gewonnenen Arizona hatte sich Biden zuversichtlich gezeigt. Er sei "auf Kurs, diese Wahl zu gewinnen", sagte er in der Nacht vor Anhängern in seinem Heimatstaat Delaware. Der demokratische Herausforderer konnte unter anderem auch New Hampshire und Minnesota gewinnen. Beides sind "Swing States" - also solche Bundesstaaten, in denen die Präferenzen bei früheren Wahlen hin- und hergependelt waren.

Diese Staaten entscheiden nun

Alle Augen richteten sich nun am Mittwochmorgen auf North Carolina, Georgia, Michigan, Pennsylvania und Wisconsin. Vor allem Pennsylvania rückte zunehmend in den Fokus; dort werden Briefwahlstimmen mit Poststempel vom Wahltag auch dann angenommen, wenn sie einige Tage nach der Wahl bei den Behörden eingehen. Die Auszählung der Stimmen könnte also noch lange dauern - unter anderem dagegen richtete sich offenbar der Vorstoß Trumps, vor den Obersten Gerichtshof ziehen zu wollen.

Der US-Präsident hatte schon in den vergangenen Monaten immer wieder und ohne jegliche Belege den Vorwurf erhoben, dass es Betrug bei der Briefwahl geben werde. Viele seiner Kritiker befürchteten deshalb, dass der Amtsinhaber eine mögliche Niederlage nicht anerkennen und dann eine harte Auseinandersetzung folgen könnte. Auch gibt es Ängste vor gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Für den Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl muss ein Kandidat mindestens 270 der insgesamt 538 Wahlleute gewinnen, die auf Ebene der Bundesstaaten vergeben werden. Biden lag nach einer auf Angaben der US-Sender basierenden Zählung der Wahlleute-Stimmen am Mittwochvormittag (MEZ) vorerst bei 238 Wahlleute-Stimmen, Trump bei 213.

Parallel zur Präsidentschaftswahl wurde der Kongress in großen Teilen neu gewählt. Dabei konnten die Demokraten laut US-Sendern ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigen und ausbauen. Die Partei dürfte demnach in dieser Kammer vier oder fünf Mandate hinzugewinnen. Derzeit haben die Demokraten 232 der 435 Sitze.

Noch völlig unklar ist hingegen, welche Partei künftig im Senat - der anderen Kongresskammer - dominieren wird. Bislang haben dort Trumps Republikaner eine Mehrheit von 53 der 100 Sitze. Während das gesamte Repräsentantenhaus neu gewählt wurde, standen nur 35 Senatsmandate zur Wahl.