Schon kurz nach dem Eintreffen am Unfllort hatten die Ermittler die Suche nach dem Verursacher des Unfalls eingeleitet. Der Sprecher der Feuerwehr Patrick Juschka bestätigte: "Bereits beim Eintreffen der Retttungskräfte fehlte von den Insassen des Personenkraftwagens jede Spur. Auch die sofort eingeleitete Suche mittels Wärmebildkameras und einem Polizeihubschrauber blieb ohne Erfolg.“ Am Sonntag hatte sich der Unfallfahrer über einen Rechtsanwalt bei der Polizei gemeldet. Der 20-jährige Mann aus dem Kreis Segeberg wurde vorläufig festgenommen. Unmittelbar nach dem schweren Unfall hatte sich am Unglücksort ein weiteres Drama abgespielt. Der Vater des verstorbenen Mädchens hatte gemerkt, dass sich der Standort des Mobiltelefons seiner Tochter nicht veränderte, Deshalb machte sich der Mann mit seiner Familie selbst auf den Weg zur Unfallstelle, wo er über den Tod seiner Tochter informiert wurde. Anschließend wurden er und die restlichen Mitglieder der Familie von speziell geschulten Krisenhelfern betreut. Bei dem schweren Unfall waren insgesamt 6 Rettungswagen und mehrere Notärzte zum Einsatz gekommen.