Jens Spahn - Massentests in Pflegeheimen geplant - neue Hotspots sollen vermieden werden!

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Jens Spahn - Massentests in Pflegeheimen geplant - neue Hotspots sollen vermieden werden!

Lifestyle (2 / 1) 03.10.2021 23:37 / Simo Symbolbild imago


Bezahlt werden sollten die Schnelltests über den Gesundheitsfonds, aus dem Krankenkassen ihre Mittel erhalten. Das Ministerium veranschlagt dafür einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag - abhängig von der Entwicklung des Testgeschehens.

Senioren- und Pflegeheime in Deutschland waren dem Coronavirus lange schutzlos ausgeliefert. In einzelnen Einrichtungen hatten sich immer wieder massenhaft ältere Menschen infiziert.

Dem Entwurf zufolge sollen künftig auch Kontaktpersonen von Infizierten Anspruch auf einen Coronatest haben - auch dann, wenn sie selbst keine Symptome aufweisen. Der Anspruch gilt für Menschen, die mit einem Infiziertem im selben Haushalt leben. Er gilt ebenso für andere Kontaktpersonen, die "insbesondere in Gesprächssituationen mindestens 15 Minuten ununterbrochen" mit einem Infizierten in Kontakt standen oder "direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten" hatten, heißt es in dem Entwurf.

Ziel der neuen Strategie sei es, "nicht nur umfassender als bisher, sondern auch einfacher insbesondere Personengruppen zu testen, bei denen noch keine Symptome für das Vorliegen einer Infektion" vorlägen, bei denen eine Infektion aber "naheliegend" erscheine, heißt es in dem Entwurf.

Die FDP warf Minister Spahn vor, seine neue Teststrategie zu spät vorzulegen. Für eine Strategie in den Bereichen Medizin, Polizei, Schulen, Kitas und Hochschulen sei es "fünf Minuten nach zwölf", erklärte Fraktionsvize Michael Theurer. "Nachdem Bundesgesundheitsminister Spahn auch die Nationale Teststrategie viel zu spät liefert, muss er jetzt umso dringlicher ein überzeugendes, ganzheitliches Konzept vorlegen."