Die Feuerwehr war rasch vor Ort. Sie hat ihr Gerätehaus in unmittelbarer Nachbarschaft und begann sofort mit den Löschmaßnahmen. Die aus den Fenstern schlagenden Flammen im 2. Stock zeugten bereits davon, wie knapp die Rettung für die menschlichen Bewohner war. Doch für ihren Lebensretter kam selbst jede Hilfe zu spät. Feuerwehrkräfte, die unter Atemschutz in das Gebäude gingen, fanden das Tier tot im Haus. Doch mit seiner letzten Tat hat er dennoch großes geleistet. Seine Herrchen, vermutlich der 35-jährige Vater, der fünfjährige Sohn sowie die 82-jährige Oma, kamen mit Rauchvergiftungen und Brandverletzungen in Krankenhäuser. Einer von ihnen gilt als schwer, die beiden anderen als leicht verletzt.
Wie es zu dem Brand kommen konnte, muss nun die Polizei ermitteln. Der Sachschaden wird auf rund 150.000 Euro geschätzt.