Offenbar werben nun einige exotische Fernreiseziele verstärkt um deutsche Urlauber. Ab dem 1. Oktober ist offenbar die Einreise deutscher Urlauber nach Usbekistan und Südafrika wieder möglich. Ab dem 17. Oktober kann man auch wieder nach Nepal einreisen. Zudem versucht auch der Karibikstaat Kuba schon im Oktober wieder Reisen in den beliebten Badeort Varadero zu ermöglichen. Bereits jetzt hat die Fluglinie Eurowings als erste Fluglinie überhaupt den Flugverkehr nach Namibia wieder aufgenommen. Für die meisten Flugziele müssen die Passagiere allerdings über einen negativen Corona-Test verfügen, der weniger als 72 Stunden vor dem Abflug gemacht worden ist. Allerdings stellt sich die Frage, ob es wirklich Sinn macht in der derzeitigen Situation eine Fernreise zu machen.
Ist es wirklich eine gute Idee jetzt einen Fernflug zu buchen und dann eventuell stundenlang mit Mundschutz im Flieger zu sitzen? Zwar beruhigen die Airlines ihre interessierten Fluggäste mit verschiedenen Sicherheitspaketen. Bei Buchungen mit Eurowings erhält man mit der Buchung internationaler Flüge eine Corona-Versicherung. Damit sollen dann die Zusatzkosten abgefedert werden, wenn wegen einer Corona-Infektion der Aufenthalt am Ferienziel verlängert werden muss. Allerdings weiß halt niemand, wie sich die Situation zukünftig entwickelt. Manchmal entstehen halt auch ganz schnell neue Risikogebiete, die auch mal drastische Maßnahmen wie totale Lockdowns einführen, mit denen die Reisenden dann erst einmal am Reiseziel festsitzen. Zudem sind vor allem Flüge in exotische Ziele mit einem weiteren Risiko behaftet. Wegen der geringen Nachfrage ist absehbar, dass zahlreiche angebotene Flüge später gestrichen werden. Deshalb könnte auch das Risiko bestehen, dass die Touristen eben kurzfristig nicht zu den gebuchten Terminen reisen können. Generell macht es deshalb Sinn, sich diesem Risiko nicht auszusetzen, wenn es nicht wirklich dringend notwendig ist.
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