Corona-Ausbruch in Bielefeld nach Familienfeier - Insgesamt 800 Menschen in Quarantäne

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Corona-Ausbruch in Bielefeld nach Familienfeier - Insgesamt 800 Menschen in Quarantäne

Lifestyle (2 / 1) 26.09.2021 23:37 / Frank Symbolbild imago


Es ist sogar damit zu rechnen, dass sich der Infektionsherd noch weiter ausbreiten könnte. Noch werden rund 50 Testergebnisse von Familienmitglieder der infizierten Personen erwartet. Wegen des Corona-Ausbruchs wurde der Unterricht in mehreren Klassen der betroffenen Schulen ausgesetzt. Die Mitschüler der positiv auf Corona getesteten Schüler müssen sich bis auf weiteres ebenfalls in Quarantäne begeben. Diese soll bis maximal zum 8. Oktober andauern. In der Diesterwegschule ist dies bereits der 2. Vorfall, nachdem die Schule bereits vor wenigen Wochen wegen eines Corona-Falles geschlossen werden musste. Auch diesmal wurde der Unterricht vorerst bis zum 29. September suspendiert. Sämtliche Lehrkräfte der Schule sind bereits unter Quarantäne gestellt worden. Auch die Martin-Niemöller-Gesamtschule ist bereits zum zweiten Mal betroffen. Im aktuellen Fall seien zwei Schüler an Corona erkrankt. Die betroffenen Kinder in Quarantäne erhalten nun vorübergehend Distanzunterricht.

Sitzung des Krisenstabs am Samstag

Am Samstag ist nun eine erneute Sitzung des Krisenstabs geplant, um über das weitere Vorgehen zu beratschlagen. Zwar sei das Infektionsgeschehen nicht so massiv, wie bei einer großen Hochzeitsfeier in Hamm, bei der sich Anfang September mindestens 100 Menschen infiziert hatten, doch die Komplexität des Ausbruchs sei diesmal enorm, wie Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger bestätigt. Die Eltern der betroffenen Schüler sollen am Wochenende telefonisch kontaktiert werden. Zudem müsse der Krisenstab noch weiter Kontakt der inifzierten Personen bei deren Arbeitgebern verfolgen. "Ich bitte deshalb um Verständnis, dass das Gesundheitsamt in der nächsten Woche die schriftlichen Quarantäneverfügungen zustellen wird, aber in vielen Fällen nicht telefonisch Kontakt aufnehmen wird", erklärte Nürnberger weiter. Nun sollen vorrangig die Lehrer der verschiedenen Schulen getestet werden, weil diese besonders viele Kontakte zu Schülern verschiedener Klassen gehabt hätten.