Aktuell stuft die israelische Regierung zahlreiche Städte und Dörfer des Landes als rote Zone ein. Dazu gehören Abu Snan, Umm al-Fahm, Elad, Ibelin, Buqata, Beit Berak, Betar Illit, Bnei Jann, Jaljulia, Jatt, Daliyat el-Karmel , Zemer , Tiberias, Tayyibe, Tira, Kasra-Samia, Kaabiyah-Tabash-Hajjajra, Kafr Kanna, Kafr Bara, Kfar Kassem, Lakia, Ma'ale Eisen, Nazareth, Ein Mahil, Isfiya, Arara, Fureidis, Qalansawe, Rekhasim, Kfar Aza. Auch insgesamt 12 Stadtgebieten in Ost-Jerusalem droht der Lockdown. Der amtierende Premierminister
Netanyahu erklärte, die Entscheidung sei getroffen worden um "so schnell wie möglich den Anstieg an Neuinfektionen einzudämmen. Wir entschlossen uns rote Städte einem Lockdown zu unterziehen, da viele Infektionen dort stattfinden und sich dann in den Rest der Bevölkerung ausbreiten". Kritik gab es allerdings an dieser Maßnahme ebenfalls. Einige Politiker kritisierten die Schließung ganzer Städte und forderten stattdessen, falls möglich, den Lockdown auf die am stärksten betroffenen Stadtteile zu beschränken. Die
ultraorthodoxen Partei "United Torah Judaism" sieht in dem Vorgehen der Regierung gar den Versuch einen Lockdown während der Feiertage Rosch Haschanah, Yom Kippur und Sukkot zu verhängen und damit praktisch die Synagogen zu schließen.