Schockierendes Ergebnis einer Studie - Sterben die Männer bald aus?

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Schockierendes Ergebnis einer Studie - Sterben die Männer bald aus?

Lifestyle (2 / 1) 03.09.2021 23:33 / Torben Symbolbild imago


Verlust des Y-Chromosoms führt nicht zwangsläufig zum Aussterben der menschlichen Rasse

Wie bei Forschungen mit diesen Tieren bereits bewiesen wurde, muss das langsame Verschwinden des Y-Chromosoms nicht unbedingt zum Aussterben führen. Denn schließlich findet man bei diesen Tierarten auch weiterhin Weibchen und Männchen. Dies beweist allerdings, dass die beiden Chromosom-Arten anscheinend bei der Fortpflanzung eine kleinere Rolle spielen als ursprünglich angenommen. Rund 95 % der Gene, die für die Unterschiede zwischen Mann und Frau verantwortlich sind, befinden sich weder auf X- oder Y-Chromosomen.

Beispielsweise findet man ESR1, ein für das weibliche Wachstum und sie sexuelle Entwicklung verantwortliches Gen auf dem Chromosom 6. "Das Y-Chromosom zu verlieren bedeutet nicht, das Männchen zu verlieren", erklärt jetzt Rasmus Nielsen, ein Genetiker der University of California in Berkeley. Dieser glaubt es sei wahrscheinlich, dass einfach ein anderes Gen die Aufgaben des Y-Chromosoms übernehmen wird.