Ob diese Forderung wirklich Sinn macht? Hamburg Oberbürgermeister fordert bundesweit einheitliche Corona-Regeln - aber dies würde Gemeinden und Bundesländer mit gute Bilanz bestrafen.
Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) unterstützt Forderungen nach mehr Einheitlichkeit bei den Corona-Regeln. "Man kann durch Einheitlichkeit die Verständlichkeit, die Akzeptanz der Regeln verbessern", sagte Tschentscher am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Angesichts zahlreicher Fälle von Corona-Infektionen auf privaten Feiern plädierte der SPD-Politiker zudem für eine Obergrenze bei solchen Veranstaltungen. Er neige zu einer Größenordnung von 50 Teilnehmern "und nicht darüber", sagte Tschentscher.
Angesichts steigender Infektionszahlen in Deutschland mehren sich vor den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag die Stimmen für eine einheitliche Maskenpflicht und einheitliche Bußgelder bei Verstößen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will sich dafür einsetzen. Zudem sprach sich unter anderem CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer für eine verstärkte Maskenpflicht am Arbeitsplatz und in Schulen aus.