Fast scheint es es ein Kampf gegen Windmühlen. Denn obwohl die Neuinfektionen mit dem Coronavirus stetig weiter steigen und die Behörden alles in ihrer Macht stehende tun, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, scheint bisher noch keine Besserung in Sicht zu sein. Auch heute meldete das Robert-Koch-Institut massive Neuinfektionen. Dies bedeutet den stärksten Tageszuwachs seit dem 25. April 2020.
In den letzten Tagen und Wochen hatten Ärzte und Politiker vor einem weiteren ansteigen der Zahlen gewarnt. Über alle Medien wurden die Bundesbürger dazu aufgerufen, weiter die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Trotz aller dieser Empfehlungen steigen die Zahlen weiter. Im Unterschied zur ersten Infektionswelle machen vor allem die vielen kleineren Ausbrüche den Behörden zu schaffen. Außerdem werden immer mehr Mitarbeiter für die Verfolgung der Kontaktpersonen der Neuinfizierten gebraucht. Mit den 1.707 neu gemeldeten Corona-Infektionen heute ist die Gesamtzahl der Infektionen seit dem Ausbruch der Pandemie auf 228.261 Fälle angestiegen. Durch 10 weitere Todesfälle in den letzten 24 Stunden sind mittlerweile 9.253 Menschen an dem gefährlichen Virus gestorben.