Diese Einschätzung gibt Kluge trotz der nun wieder steigenden Infektionszahlen nach dem Abebben der 1. Infektionswelle im Frühjahr ab. Viele europäische Länder weisen in den letzten Tagen und Wochen nämlich wieder ansteigende Infektionszahlen auf. Allein in der ersten August-Woche bestätigt die WHO etwa 40.000 mehr Fälle als im Vergleich zur ersten Woche des Monats Juni. Damals waren die Fallzahlen in Europa an ihrem bisher niedrigsten Punkt angekommen. Mittlerweile jedoch hätten die europäischen Länder aber gelernt sich besser auf den Umgang mit dem Coronavirus einzustellen, sagte Kluge. "Wir sind nicht wieder im Februar. Wir wissen, wie man gegen das Virus vorgeht, ohne die Gesellschaft in Mitleidenschaft zu ziehen."
Neben dem Einhalten von Abstands- und Hygieneregeln rät die WHO außerdem zu einer effektiven Strategie für die Durchführung von Corona-Test und die Verfolgung der Kontakte der infizierten Personen. Dieses konsequentes Vorgehen sei die beste Vorgehensweise um der Bildung einzelner Infektionsherde, sogenannte Clustern, vorzubeugen. In den 55 Ländern Europas sind seit dem Ausbruch der Pandemie fast vier Millionen Menschen mit dem Virus infiziert worden. Insgesamt 215.000 Menschen sind dort an den Folgen des Virus gestorben.