Nur wenig später gab auch Gesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) seine Meinung zum Thema ab. Für Spahn sei es "überraschend, wie schnell das Infektionsgeschehen wieder an Dynamik gewinnt“. Dabei führte der CDU-Politiker als Beispiel auch Länder an, die sich im Augenblick wieder zu weit strikteren Beschränkungen als Deutschland entschieden hätten. In diesem Zusammenhang nannte Jens Spahn unter anderem Spanien, wo die Zahlen trotz der getroffenen Beschränkungen immer weiter ansteigen. Laut Spahn zeige dies, "wie schnell es gehen kann, wenn man nicht aufpasst“. Aus diesem Grund rief der Bundesgesundheitsminister die Bundesbürger dazu auf wachsam zu sein und sich weiterhin an die Hygiene- und Abstandsregeln zu halten. Außerdem müsse immer wieder neu entschieden werden, wie viele Menschen sich etwa bei Familienfeiern oder festlichen Anlässen treffen könnten. Vorrangiges Ziel der Politik sei es im Augenblick Kitas und Schulen sowie Geschäfte und Firmen offen lassen zu können.