Der Grund für das Badeverbot liegt in einer gefährlichen Unterströmung, die im Augenblick in der gesamten Lübecker Bucht vorherrscht. Ein Mitarbeiter der DLRG Haffkruf-Scharbeutz erklärte, dass man derzeit davon ausgehe, dass diese gefährliche Unterströmung auch für den gesamten Rest des Wochenendes in der Ostsee bestehen könnte.
Gleichzeitig warnte die DLRG die Warnung zu ignorieren, denn man sollte diese auf jeden Fall ernst nehmen. Bei der aktuellen Unterströmung drückt der Wind aus dem Osten und Nordosten das Wasser in die Lübecker Bucht. Die teils hohen Wellen brechen kurz vor den Stränden. Nur einen Meter unter der Oberfläche jedoch fließt das Meerwasser mit großer Geschwindigkeit in Richtung des offenen Meeres. Unter diesen Bedingungen entseht häufig ein starker Sog, der auch für geübte und erfahrenen Schwimmer gefährlich werden kann und diese auf vom Strand wegtreibt. Bereits jetzt scheint klar, dass einige Urlauber das Badeverbot mißachten und sich trotzdem in die Fluten wagen. Bleibt zu hoffen, dass es nicht zu einer Häufung von Badeunfällen kommt.