In Deutschland sorgte das Vorgehen der dänischen Behörden für heftige Kritik. Kommunalpolitiker Karsten Sörensen, Ratsherr der CDU in Flensburg, reagierte fassungslos und traurig auf die Tötung der Welpen. "Im Rahmen einer Amtshilfe wäre über die Stadt Flensburg jederzeit Hilfe für die Tiere geleistet worden", erklärt der Politiker. Zudem wie er auf die Möglichkeit der Hilfsbereitschaft des Tierheims in Flensburg hin. Dessen Tierheimleiter Stefan Bargmann zeigte sich nach dem Vorfall ebenfalls entsetzt und wunderte sich außerdem, weil die dänischen Behörden das Tierheim nicht kontaktiert hatten. Laut Bargmann hätte man alle Welpen sofort aufgenommen und diese natürlich auch untersuchen lassen. Bargmann machte zudem klar, dass es kein Problem gewesen wäre, die Welpen zu vermitteln.
Die dänische Veterinärbehörde versucht nun verzweifelt den Shitstorm einzudämmen, der seit dem Vorfall auf die Behörde niedergeht. Auf der Webseite der Behörde findet man zur Zeit folgende Nachricht: "Touristen, die mit ihrem Hund reisen, müssen keine Angst haben, Dänemark zu besuchen". Ob dies die Kritik gegen die Behörde verstummen lassen wird, dürfte eher fraglich sein.