Bereits seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie laufen die Forschungen nach einem geeigneten Impfstoff auf Hochtouren. Aus diesem Grund ist Gesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) auch sehr zuversichtlich, dass schon bald ein Impfstoff gegen das ansteckenden und gefährlich Coronavirus zur Verfügung steht.
Beim Podcast "Morning Briefing“ von Journalist Gabor Steingart hatte sich der Politiker am Mittoch sehr optimistisch gezeigt. Denn nach der Meinung des Ministers bestehe bei der Suche nach dem dringend benötigten Impfstoff "Anlass für viel Optimismus“. "Es gibt sehr vielversprechende Kandidaten, vielversprechende Daten“, ergänzte Spahn. Wenn die rasante Entwicklung so weitergeht, könnte die Suche nach dem Corona-Impfstoff die schnellste Impfstoff-Entwicklung in der Geschichte der Menschheit sein. Denn in so kurzer Zeit sei laut Spahn noch nie ein Impfstoff entwickelt worden. Bei einigen Impstoffkandidaten werde die Phase der klinischen Studien in spätestens 6 Monaten abgeschlossen sein. Einige Impfstoff befinden sich bereits jetzt der letzten Phase der Studien, für die sich tausende Freiwillige gemeldet haben. Dies Probanden bekommen den Impfstoff gespritzt und werden anschließend unter ärztlicher Aufsicht beobachtet. Bisher habe es keine starken Nebenwirkungen bei den Tests gegeben. Dies hatte der Experte Professor Peter Kremsner (59) vom Universitätsklinikum Tübingen gegenüber der "BILD"-Zeitung bestätigt.