Nach mehr als 300 unberechtigten Notrufen kam am Mittwoch eine Streife vorbei. Die Beamten erklärten der Frau eindringlich "den Sinn des Notrufs" und wiesen auf "die Folgen bei weiterem Missbrauch" hin. Der Besuch sollte klarstellen, dass die 110 für echte Notfälle gedacht ist.
Die Frau zeigte nach Angaben der Polizei Einsicht und versprach, künftig nicht mehr zum Reden die 110 zu wählen. Die Beamten betonten: "Wir sind ja auch Menschen" – und hoben zugleich hervor, dass zwischen harmloser Einsamkeit und bösem Vorsatz zu unterscheiden sei. Ob das Versprechen künftig gehalten wird, bleibt abzuwarten.