Anscheinend sind sich viele Forscher noch uneinig, wie lange sich das gefährliche Coronavirus in Form von Aerosolen in der Luft halten kann. Deshalb warnen einige Fachleute nun auch vor unsichtbaren Corona-Wolken. Damit würde auch die Annahme hinfällig sein, dass man sich alleine durch Händewaschen, Abstandhalten und einen Mund-Nasen-Schutz vor einer Ansteckung schützen könnte. Wie groß ist die Gefahr der Übertragung durch Aerosole?
Nach der Auswertung aktueller Daten glaube viele Wissenschaftler, dass das Übertragungsrisiko des Coronavirus über die sogenannten Aerosole, kleinste Teilchen in der Luft, eventuell höher sein könnte als bisher angenommen. Zwar drängen in der Aktualität zahlreiche Länder zu einer Rückkehr zur Normalität. In Deutschland wird sogar gefordert über eine Abschaffung der Maskenpflicht nachzudenken. Viele Forscher halten diesen Schritt jedoch für fatal und warnen weiterhin das Virus auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn anscheinend besteht zumindestens die Möglichkeit, dass sich feine, virenbefallene Aerosole über einen längeren Zeitraum in der Luft halten können. Bei mit dem Coronavirus infizierten Patienten wurden diese Aerosole in der Atemluft nachgewiesen, also dürfte es auch möglich sein, dass sich andere Personen anstecken, wenn sie diese Aerosole einatmen.