"Mein Sohn öffnete die Vordertür, bugsierte den Mann raus. Auf der Straße rannte der Mann weg, unter einem Zaun durch. Mein Sohn ging zurück in den Bus. Die Frau lag auf dem Boden.“ Obwohl die Rettungskräfte wenig später eintrafen, starb die schwer verletzte Frau später im Krankenhaus.
Wie die Frau weiter mitteilt, waren zum Zeitpunkt der Tat zahlreiche Schulkinder unterschiedlichen Alters in dem Bus unterwegs. Viele der Insassen hatten bei der Tat einen Schock erlitten "Zu den größeren Schulkindern sagte er, ruft die Polizei und einen Krankenwagen. Das ganze Programm. Die Schüler baten darum, dass die Tür geöffnet wird, die wollten alle da raus. Die sind dann zum Teil zu Fuß heimgegangen.“ Nach ihren Angaben seien etwa 10 Schulkinder im Alter zwischen 10 - 16 Jahren im Bus gewesen. Ihr Sohn habe sich nun erst einmal zurückgezogen, da er „erst mal zur Ruhe kommen“ wolle. Zusätzlich bestätigte die Frau noch: "Den Bus verkaufen wir, den will ich hier nie mehr sehen.“ Die Kinder und Jugendlichen, die sich zum Zeitpunkt der Tat im Bus aufgehalten haben, können jederzeit psychosoziale Betreuung in Anspruch nehmen. Deshalb werden die Eltern der Kinder gebeten, sich unter der Rufnummer 08342/966910 an das Bayrische Rote Kreuz zu wenden.