Basierend auf den Erfahrungen des letzten Wochenendes glaubt Szymoniak, dass viele Strandgäste sich sehr verantwortungsvoll verhalten und ein Großteil der Gäste die Abstands- und Hygieneregeln akzeptieren.
Mehr als genug Strand bietet die Insel Sylt den Urlaubern.
Insgesamt 40 Kilometer Strand stehe den Besuchern zur Vefügung, sodass es "im Grunde [...] genug Platz für alle gibt", verrät die zuständige Tourismusbeauftragte Julia Lund der "Bild-Zeitung". Wobei die große Länge des Strandes aber auch schwer komplett zu überwachen sei. "Wenn sich alle an die Abstandsregeln halten, werden unsere Strände nicht geschlossen", sagte Lund der "Bild". Mit dieser Aussage dürfte klar sein, dass man als Urlauber auf Sylt vermutlich nicht abgelehnt wird und der Badespaß hier relativ sicher sein sollte.
Hohe Buchungszahlen von 98 Prozent Auslastung werden aus St. Peter-Ording gemeldet. Allerdings bietet auch dort ein 12 Kilometer langer und 2 Kilometer breiter Sandstrand genügend Platz für Badegäste. Kritisch könnte es lediglich an den Zugängen zu den einzelnen Strandabschnitten werden, wo vereinzelte Ansammlungen von Strandgästen möglich sind. Auch auf Usedom rechnet man nicht Problemen. Schon am letzten Wochenende waren die Strände dort nicht überfüllt. Eine Sperrung der Strände drohe hier lediglich, wenn sich die Gäste nicht an die Einhaltung der Abstandsregelung halten würden. Gleiches vermeldet auch das Ostseebad Binz auf der bekannten Insel Rügen. In der Kurverwaltung spricht man von einem normalen Andrang der Strandgäste, vergleichbar mit den Zahlen der letzten Jahre. Auch hier soll der Sicherheitsabstand zwischen den Gästen streng kontrolliert werden. Wie es scheint, braucht kein Strandgast Angst davor zu haben, vom Badespaß am Wochenende ausgeschlossen zu werden.