Im Augenblick ist das Wetter im Bundesgebiet eindeutig zweigeteilt. Den während es im Norden ziemlich frisch und kühl ist, herschen im Süden angenehm warme Temperaturen. Eine explosive Mischung für einige Meteorologen. Denn zwischen der Kaltluftfront und der Warmluftfront könnten sich schon bald wieder schwere Unwetter zusammenbrauen.
Einer der Wissenschaftler, der vor der aktuellen Wetterlage warnt, ist Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met: "Es gibt eine brisante Wetterlage. Auf der einen Seite Herbst im Norden, auf der anderen Seite Hochsommerwetter im Süden. Mittendrin ist die Luftmassengrenze, an ihr bilden sich zum Teil starke Gewitter. Und wir haben stellenweise erhöhtes Potential für die Bildung von Tornados.“
Der Meteorologe bestätigt, dass für für den Süden des Landes Temperaturen von bis zu 32 Grad erreicht werden, während es an Nord- und Ostsee mit Temperaturen von 17 - 18 Grad Celsius viel zu kalt für die Jahreszeit ist. Im Augenblick liegt die Grenze zwischen der beiden Luftmassen in Nordrhein-Westfalen, wo bereits Dauerregen eingesetzt hat. Jung prognostiziert für den Mittwoch: "Im Rest des Landes ziehen langsam Wolken nach Süden. Doch zuvor kann es im Süden nochmal richtig warm bis heiß werden. Im Tagesverlauf zieht dann die Kaltfront von Tief Thekla Richtung Süddeutschland und dabei können sich teilweise heftige Gewitter bilden.“ In einigen Gebieten bestehen nach Ansicht des Meteorologen sogar die klimatischen Bedingungen für die Bildung von Tornados. Am Donnerstag dehnen sich die Unwetter dann bis in den Südosten Bayerns aus.