Nachdem in den letzten Wochen die Lockerungen der Beschränkungen in der Corona-Krise keine drastischen Folgen für die Verbreitung des Coronavirus gehabt haben, setzen die Bundesländer weitere Lockerungen in Kraft. Dabei sind die Maßmahmen jedoch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.
In Thüringen sollen ab Samstag gar keine rechtlich vorgeschriebenen Kontaktbeschränkungen mehr gelten. Stattdessen soll es dann Corona-Schutz Empfehlungen geben. Dort werden etwa die Anzahl der Kontakte vorgeschlagen, Doch diese neue Corona-Verordnung sieht keine Strafen vor, wenn diese freiwilligen Vorschläge nicht eingehalten werden. Polizei und Ordnungsämter sollen in Zukunft auf Kontrollen von Kleingruppen verzichten. Zuvor hatten die Beamten festgestellt, ob die Gruppen aus Menschen von zwei, drei oder vier verschiedenen Haushalten bestanden hatten und bei Verstössen Strafn ausgesprochen. Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) will mit der Corona-Verordnung „auf mehr Eigenverantwortung“ der Bürger in Thürigen setzen. Aber auch andere Bundesländer treiben die Lockerungen voran. In Berlin beispielsweise müssen Gaststätten und Kneipen nicht mehr zwangsweise um 23 Uhr schließe. Ab Mittwoch dürfen diese Geschäfte wieder länger offen bleiben.