Die Kirchengemeinde bittet nun außerden darum, dass sich eventuell noch nicht kontaktierte Besucher der Gottesdienste freiwillig auf das gefährliche Virus testen lassen. Allerdings sei dies laut dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) nur bei denjenigen Gottesdienstbesuchern notwendig, die sich nicht in die ausgelegten Listen beim Gottesdienste eingetragen haben. Besucher des großen Gottesdienstes am Pfingstmontag in Stralsund seien von dem Aufruf nicht betroffen, da der erkrankte Priester dort nicht anwesend gewesen sei, wie ein Sprecher des Erzbistums Berlin bestätigte. Ein Tropenmediziner sieht in diesem Ausbruch des Virus in Vorpommern
einen kleineren und erwartbaren Ausbruch der Krankheit. Der Mediziner ist der Meinung, dass sich solche Vorfälle überall dort zutragen könnten, wo Menschen auf engem Raum zusammenkommen. Der Mediziner hält es für denkbar, dass in den nächsten Tagen unter den 120 getesteten Personen noch weitere positive Fälle identifiziert werden. Wichtig sei es nun einen Schneeball-Effekt zu vermeiden, der zu weiteren Ansteckungen führen könnte.