Die Archäologen sind sich relativ sicher, dass die gefundenen Leichen und Gräber vermutlich aus dem 13. oder 14. Jahrhundert stammen. "Die Gräber wurden gestört, es fehlen die Schädel“, berichtete Rode.
"Mit Sicherheit waren das höher gestellte Persönlichkeiten, vielleicht die Äbte des Klosters, da sie inmitten der Kirche, in Leinentücher gewickelt und auf einem Holzbrett beerdigt wurden“, spekuliert der Forscher. In einem der Gräber war anscheinend ein Zieglstein unter den Schädel geklemmt worden, um den Kopf in einer höheren Lage zu positionieren. Noch Rätseln die Archäologe über eine freigelegte Bodenplatte aus zusammengefügten Sandsteinen. "Wir haben bisher keine Außenkante und überhaupt keine Struktur, wie das ausgesehen haben könnte“, erklärt Rode. Das massive Bauwerk könnte aus der Zeit von Otto I. (912–973) stammen. Das Kloster Posa selbst war im Jahr 1114 errichtet worden und 1573 nach der Reformation geschlossen worden. Anschließend wurde die Steine der Kirche ab 1657 abgetragen, um sie als Baumaterial für das Schloss Zeitz zu verwenden