Urlaubs-Panik! Deutsche können nicht alle in Deutschland urlauben! Reisebranche feuert gegen Markus Söder!

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Urlaubs-Panik! Deutsche können nicht alle in Deutschland urlauben! Reisebranche feuert gegen Markus Söder!

Lifestyle (2 / 1) 31.05.2021 23:33 / Tim Symbolbild imago


Fiebig fordert auch eine schnelle Aufhebung der weltweiten Reisewarnung. Sonst könnte der Sommerurlaub für viele Deutsche ins Wasser fallen, die sich trotz dem Corona-Krise zu einem Auslandsurlaub entschieden haben. "Es können nicht alle Deutschen in Deutschland Urlaub machen!“, warnt Fiebig zugleich. Fiebig stellt klar, dass die Kapazitäten in deutschen Tourismusgebieten in der Hauptferienzeiten nicht ausreichend sind und sich durch die Beschränkungen und Abstandsregeln noch weiter reduzieren. "Werden die Reisewarnungen nicht bald aufgehoben und zumindest Reisen ins EU-Ausland möglich, werden in diesem Jahr im Leben nicht alle Deutschen Urlaub machen können“, bestätigte Fiebig gegenüber der "Bild"-Zeitung. Im Vorjahr hatten 74 Prozent der Reisen der Deutschen ins Ausland geführt. Und obwohl die Bundesbürger einen Urlaub im Ausland bevorzugen, seien die deutsche Sommer-Hotspots wie Nord- und Ostsee oder der Schwarzwald ebenfalls sehr gut ausgelastet gewesen.

Geringer Reiselust durch das Coronavirus

Wegen der strengen Regeln werden Hotels in Deutschland nur einen Teil ihrer gesamten Kapazitäten nutzen können. In einigen Bundesländern wird die Hotelauslastung auf 60 % begrenzt. Allerdings ist es vermutlich sowieso fraglich, wie viele Deutsche sich nach der weltweiten Ausbreitung des Virus in diesem Jahr tatsächlich zu einer Urlaubsreise ins Ausland entschliessen werden. In einer GFK-Umfrage hatten sich 29 % der befragten Teilnehmer für einen Verzicht auf einen Urlaub in diesem Jahr ausgesprochen. 47 Prozent der Deutschen wollen zunächst abwarten, wie sich die Geamtsituation rund um die Pandemie entwickeln wird. Nur 24 Prozent der Befragten würde einen sofortigen Urlaub in Betracht ziehen, sobald die Grenzen wieder geöffnet werden. Die Reisebranche hingegen kämpft mit viel größeren Problemen. Allein in Deutschland wurden Reisen im Wert von rund 11 Milliarden Euro storniert. Dies entspricht rund einem Drittel des Jahresumsatzes der Branche. Wie es in Zukunft weitergehen wird, ist noch nicht absehbar. Es ist jedoch klar, dass eine Erholung für die gebeutelte Branche nicht beginnen kann, solange viele Länder ihre Grenzen geschlossen halten.