Amira Pocher sollte in ihrer Kindheit beschnitten werden

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Amira Pocher sollte in ihrer Kindheit beschnitten werden

Stars (2 / 1) 30.05.2021 23:33 / Peter Symbolbild imago images/Future Image


Die Beschneidung von Frauen sei "Verstümmelung", sagt die 27-Jährige. "Es ist das Allerletzte, weil man der Frau einiges nimmt. Sie darf keine Lust verspüren, Sex zu haben oder die Verlockung, fremd zu gehen. Sie soll ja nur für den Mann da sein. Der Mann darf Spaß haben."

Kaum Kontakt zu ihrem Vater

Pocher wuchs mit ihrem zwei Jahre älteren Bruder in Österreich auf. Als sie drei Jahre alt gewesen sei, habe ihr Vater zurück nach Ägypten gemusst: "Als ich drei war und mein Bruder fünf, ist er quasi aus unserem Leben verschwunden." Die beiden hätten nur noch sporadischen Kontakt zu ihm gehabt: "Meine Kindheit hat eigentlich daraus bestanden, einmal im Jahr darauf zu warten, ob sich mein Vater meldet", erzählt Pocher weiter. Es habe auch jahrelange Pausen gegeben, in denen er sich gar nicht gemeldet habe.