Amira Pocher sollte in ihrer Kindheit beschnitten werden

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Amira Pocher sollte in ihrer Kindheit beschnitten werden

Stars (1 / 1) 30.05.2021 23:33 / Peter Symbolbild imago images/Future Image


Trauriges Geständnis

Heftige Enthüllung von Amira Pocher (27): In ihrer Kindheit hätte sie beschnitten werden sollen. Das verriet die 27-Jährige in einer neuen Podcast-Folge von "Die Pochers hier!", den sie mit ihrem Ehemann, dem Comedian Oliver Pocher (42), betreibt. Nur ihre Mutter habe eine Beschneidung verhindern können.

"Mein Vater beziehungsweise mein Opa hatte darauf bestanden, dass ich beschnitten werde, aber meine Mutter hat das zum Glück verhindern können", so Pocher, deren Mutter aus Österreich stammt, ihr Vater ist Ägypter. "Ich weiß nicht, ob das heute noch so ist, aber Fakt ist, ich hätte beschnitten werden sollen, in Ägypten", erinnert sie sich weiter. "Dank meiner Mutter wurde ich damals nicht beschnitten."

"Es ist das Allerletzte"

Weltweit wird geschätzt, dass rund 200 Millionen beschnittene Mädchen und Frauen leben. Laut einer vom Bundesfamilienministerium geförderten Studie sollen 2017 rund 48.000 Mädchen und Frauen in Deutschland gelebt haben, die Opfer von Genitalverstümmelung wurden. Was dabei geschieht, beschreibt Pocher so: "Im Prinzip geht es darum, dass die Frau keine Lust mehr verspürt, beziehungsweise keinen G-Punkt mehr hat. Die äußeren und inneren Schamlippen werden weggeschnitten."