Die Sängerin bezog sich mit ihrem Statement auf einen Tweet des US-Präsidenten, in dem er gewarnt hatte: "Wenn die Plünderungen losgehen, geht auch das Schießen los." Seine Aussage, die Twitter als gewaltverherrlichend markierte, hatte für Furore gesorgt. Kritiker hörten dabei vor allem rassistische Untertöne aus der Zeit der Bürgerrechtsbewegung heraus.
Am Montag kam der Afroamerikaner George Floyd nach einem Polizeieinsatz ums Leben, nachdem ihm ein weißer Polizist minutenlang sein Knie in den Nacken gedrückt hatte. Ein Video des Vorfalls sorgte für weltweites Entsetzen. Mittlerweile wurde der Beamte festgenommen, der Vorwurf lautet Totschlag und fahrlässige Tötung. Gegen drei seiner Kollegen, die bei dem Vorfall anwesend waren, laufen Ermittlungen.