Er fordert die Schulträger bereits jetzt auf Ausweichlösungen zu finden, um den verschiedenen Schulen nach den Sommerferien mehr Platz zu verschffen. "Wir rechnen damit, dass es an den meisten Schulen eine Mischung aus Präsenzunterricht und digitalem Fernunterricht geben wird“, erklärte Wassmuth weiter.
Zudem forderte der Bundeselternrat dazu auf, die Lehrer an den verschiedenen Schulen im Umgang mit digitalen Systemen zu schulen, da vermutlich auch im nächsten Jahr ein Teil des Lehrstoffs per Fernunterricht abgehandelt werden wird. "Damit sämtliche Lehrer in der Lage sind, mit digitalen Systemen umzugehen und online zu unterrichten, sollten die Sommerferien für Schulungen genutzt werden.“ Auch der Präsident des Deutschen Lehrerverband äusserte sich zu diesem Thema und forderte klare Vorgaben für den Fernunterricht. "So lange die Schulen noch nicht wieder im Regelbetrieb sind, aber auch für den Fall einer zweiten Infektionswelle brauchen wir klare Regeln für das Homeschooling. Verpflichtende Anwesenheit bei Videoschalten mit dem Lehrer, die Pflicht zum Erledigen von Aufgaben und eine einheitliche Regelung zur Vergabe von Noten“, forderte Heinz-Peter Meidinger. Nach Meinung des Experten müsse sichergestellt werden, dass sämtliche Schulen nach den selben Vorgaben arbeiten, um zu verhindern, dass jede Schule eigene Konzepte erstelle.