Russische Spionagedrohnen über Deutschland gesichtet! Sorge in Schleswig-Holstein - Chemieanlagen ausgespäht?!

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Russische Spionagedrohnen über Deutschland gesichtet! Sorge in Schleswig-Holstein - Chemieanlagen ausgespäht?!

News (2 / 1) 22.08.2024 15:10 / Olga Symbolbild imago


Ermittler gehen von russischer Spionage aus

Oberstaatsanwalt Bernd Winterfeldt bestätigte gegenüber BILD die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens aufgrund des Verdachts auf Agententätigkeit und Sabotage. Die Ermittlungen richten sich gegen die wiederholten Drohnenflüge über kritische Infrastrukturen in Schleswig-Holstein, die seit dem 8. August stattfinden und russischen Agenten zugeschrieben werden. Es wird vermutet, dass die Drohnen von zivilen Schiffen aus der Nordsee gestartet werden könnten. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es sich um russische "Orlan-10“-Drohnen handelt, die über eine Reichweite von 500 bis 600 Kilometern verfügen und Geschwindigkeiten von über 100 km/h erreichen.

Drohnen bereits in der Vergangenheit gesichtet

Vor etwa einem halben Jahr wurden bereits ähnliche Drohnen bei einem Überflug über einen Truppenübungsplatz in Schleswig-Holstein gesichtet. Zudem wird auf eine weitere mögliche Agententätigkeit hingewiesen: Zum Jahreswechsel 2024 wurden Unbekannte beim Bohren an oberirdisch verlaufenden LNG-Leitungen entdeckt. Ein Insider berichtete, dass das verwendete Werkzeug auf eine organisierte, staatlich unterstützte Sabotageaktion hindeutet. Die beschädigten Leitungen wurden mittlerweile ersetzt.