Huthi Attacke im Roten Meer - Griechischer Tanker brennt und ist manövrierunfähig!

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Huthi Attacke im Roten Meer - Griechischer Tanker brennt und ist manövrierunfähig!

News (1 / 1) 22.08.2024 15:08 / Silia Symbolbild imago


Ein schwerer Vorfall ereignete sich im Roten Meer, als ein griechischer Öltanker unter mutmaßlichem Beschuss durch die Huthi-Miliz in Brand geriet. Diese Miliz, die den Iran unterstützt, führt seit Monaten Angriffe auf Handelsschiffe durch, um auf die Lage im Gazastreifen aufmerksam zu machen. Der jüngste Angriff, der sich am Mittwoch ereignete, richtete sich gegen den Öltanker "Sounion", der unter griechischer Flagge fuhr und einem griechischen Unternehmen gehört. Hier alles, zum Piratenangriff:

Mysteriöser Angriff auf Tanker im Roten Meer

Der Tanker befand sich auf dem Weg vom Irak zu einem Hafen in der Nähe von Athen, als er westlich der jemenitischen Stadt Hudaida von drei Raketen getroffen wurde. Zuvor hatten sich dem Schiff zwei kleine Boote genähert, deren Insassen den Angriff ausführten. An Bord des Tankers brach nach den Treffern ein Feuer aus, und der Motor des Schiffes fiel aus, wodurch der Tanker manövrierunfähig wurde und über Stunden im Meer trieb. Die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) berichtete, dass es an Bord zu einem Feuergefecht mit leichten Waffen kam. Trotz der angespannten Lage gelang es Soldaten, die 25-köpfige Besatzung – bestehend aus zwei Russen und 23 Philippinern – von Bord zu retten. Die EU-Marineoperation "Aspides", die im Roten Meer stationiert ist, meldete später, dass das Schiff vorerst verankert wurde. Der genaue Zustand des Tankers und die Auswirkungen des Feuers sind noch unklar, und die Reederei konnte bislang keine weiteren Details bekannt geben.