Eskalation in der Arktis: NATO verstärkt die Sicherheit im hohen Norden - aus Angst vor Putin!

Seite 2 / 2

Eskalation in der Arktis: NATO verstärkt die Sicherheit im hohen Norden - aus Angst vor Putin!

News (2 / 1) 21.08.2024 15:35 / Silia Symbolbild imago


Berichten zufolge plant Russland, seine maritimen Grenzen in der Arktis erheblich auszuweiten, was die NATO in Alarmbereitschaft versetzt hat. Auch Versuche Moskaus, seinen Einfluss in der Ostsee zu vergrößern, haben die westliche Allianz dazu veranlasst, ihre Verteidigungsmaßnahmen zu verstärken. Die F-35B-Jets, die jetzt in Island stationiert sind, werden dabei eine Schlüsselrolle spielen. Diese hochmodernen Kampfjets sind mit ihrer Fähigkeit zur vertikalen Landung und kurzen Startbahnen bestens geeignet, um auf mögliche Bedrohungen flexibel zu reagieren. Ihre Geschwindigkeiten von über 1960 km/h und Reichweiten von mehr als 833 Kilometern machen sie zu einer wirksamen Verteidigungswaffe in der Region.

24/7 Einsatzbereitschaft für die NATO-Mission

Geschwaderführer Stewart Campbell erklärte gegenüber BFBS Forces News, dass die F-35B-Jets „das Herz der Mission“ bilden. "Wir sind rund um die Uhr einsatzbereit, um auf jede Bedrohung zu reagieren, die von unserem kombinierten Flugbetriebszentrum gemeldet wird“, betonte Campbell. Die Jets können mögliche Gefahren schnell erkennen und entsprechend handeln – auch ohne sich in unmittelbare Nähe zu begeben, da ihre Sensoren eine weite Reichweite abdecken.

Russische Wiederaufbaupläne in der Arktis und strategische Interessen

Neben den Aktivitäten Russlands in der Arktis gibt es Berichte, dass Moskau alte sowjetische Einrichtungen wie Radarstationen und Flugplätze in der Region wieder in Betrieb nimmt, um seine Überwachungs- und Aufklärungsfähigkeiten auszubauen. Islands Außenministerin Gylfadottir sieht ihr Land aufgrund seiner strategischen Lage weiterhin als wichtigen Faktor für die Sicherheit in der Region. Auch Chinas zunehmendes Interesse an der Arktis bleibt im Fokus der NATO. Die britischen F-35B-Jets sollen daher nicht nur russische, sondern auch andere mögliche Bedrohungen im Auge behalten – wenn nötig, auch aus nächster Nähe.