Am Abend gab es Berichte, dass möglicherweise Autos in die Rosanna gespült worden sein könnten. Bislang gibt es jedoch keine Hinweise darauf, dass Personen in den Fahrzeugen waren. Der Bürgermeister von St. Anton, Helmut Mall, zeigte sich besorgt: "Die Lage sieht schlimm aus.“
Auch das Innsbrucker Mittelgebirge blieb nicht verschont. Besonders betroffen war Grinzens, wo die Feuerwehr Keller leerpumpen musste. Kematen, das bereits am Montag nach einem schweren Gewitter große Schäden gemeldet hatte, war erneut betroffen. Auch die Oberinntalstraße zwischen Landeck und Pfunds musste gesperrt werden, da sie bei Tösens von einer Mure blockiert wurde. Insgesamt waren 23 Feuerwehren im Einsatz, wie das Land Tirol kurz vor 22 Uhr bekannt gab. Landesweit wurden 82 Alarmmeldungen registriert.