Nick Cave hat in seinem Leben tiefgreifende Verluste erlitten: Der Musiker verlor zwei seiner vier Söhne. Nun beschreibt er, wie sich sein Selbstbild durch diese Tragödien verändert hat. Hier die ganze erschütternde Geschichte:
Der 66-jährige Sänger sprach in einem Interview mit "ABC News" darüber, wie die Todesfälle seiner Söhne Arthur (†15) und Jethro (†31) ihn dazu brachten, seine frühere "schändliche Selbstverliebtheit" hinter sich zu lassen. Für Cave stehen inzwischen seine Familie und deren Wohl über seiner Rolle als Künstler. Vor den schmerzhaften Verlusten sei Cave sehr auf sein eigenes Genie fixiert gewesen. Die plötzlichen Todesfälle hätten ihm die Arroganz seiner früheren Haltung vor Augen geführt. "Ich bin ein Vater, ein Ehemann, ein Großvater und eine Art Weltbürger. Diese Rollen sind für mich weitaus bedeutender als das Konzept des Künstlertums", erklärte der Sänger von "Into My Arms". Zwar bleibt ihm seine Karriere als Musiker und Autor wichtig, doch die Vorstellung, dass Kunst alles andere übertrumpft, hat er aufgegeben.