Jetzt Atom-Alarm in Russland! AKW in Kursk durch ukrainische Angriffe in Gefahr!

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Jetzt Atom-Alarm in Russland! AKW in Kursk durch ukrainische Angriffe in Gefahr!

News (2 / 1) 12.08.2024 07:15 / Julia Symbolbild imago


Stromausfall und Raketenfunde in Kursk

In Kurtschatow und Umgebung fiel der Strom aufgrund eines ukrainischen Drohnentreffers aus, wie der kommissarische Gouverneur Alexander Smirnow auf Telegram berichtete. Zudem meldete Russland der IAEA, dass auf dem Gelände des AKW Teile ukrainischer Raketen gefunden worden seien. Ein direkter Beschuss wurde jedoch nicht bestätigt, und die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden. Der genaue Umfang und die Ziele des ukrainischen Vorstoßes seit Dienstag bleiben unklar. Als Reaktion darauf bombardierte die russische Armee am 9. August einen Supermarkt in Kostjantyniwka, wobei mindestens 14 Menschen getötet und weitere 40 verletzt wurden. Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete den Angriff als "bewussten und gezielten Terror“ und forderte Rechenschaft für dieses "Kriegsverbrechen“.

Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in russischen Gebieten

In der Nacht zum 10. August 2024 erklärte Russland die Regionen Kursk, Brjansk und Belgorod zu Sonderzonen für Anti-Terror-Operationen. Diese Maßnahme erweitert die Befugnisse des Verteidigungsministeriums und anderer Sicherheitsorgane. Militärblogger hatten diesen Schritt bereits seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 gefordert. Ein nicht überprüfbares Video, das in sozialen Netzwerken kursiert, zeigt angeblich ukrainische Soldaten mit ihrer Flagge im russischen Dorf Poros, nahe der Grenze zur Ukraine. Kritische Medien bezeichneten dies als mögliches Ablenkungsmanöver. Offizielle Bestätigungen fehlen. Das US-Institut für Kriegsstudien (ISW) in Washington vermutet, dass Russland weiterhin versucht, Truppen von der Front in der Ukraine abzuziehen, um sie in Kursk zu stationieren und den Schutz des Atomkraftwerks zu erweitern.