Jetzt Atom-Alarm in Russland! AKW in Kursk durch ukrainische Angriffe in Gefahr!

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Jetzt Atom-Alarm in Russland! AKW in Kursk durch ukrainische Angriffe in Gefahr!

News (1 / 1) 12.08.2024 07:15 / Julia Symbolbild imago


Der überraschende Vorstoß ukrainischer Streitkräfte in das südrussische Gebiet Kursk hat neue Gefechte ausgelöst, die den bisherigen Verlauf des Ukraine-Kriegs verändern könnten. Internationale Experten für Atomsicherheit äußern nun Besorgnis über mögliche nukleare Risiken - denn das AKW Kursk liegt direkt im Kampfgebiet!

IAEA warnt vor Gefahr für Kernkraftwerk Kursk

Die Internationale Atomenergie-Behörde (IAEA) hat vor möglichen Gefahren für das Kernkraftwerk Kursk gewarnt. Der IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi appellierte an beide Konfliktparteien, die Sicherheitsregeln für nukleare Anlagen in Krisengebieten strikt einzuhalten. Grossi wies in Wien auf "signifikante militärische Aktivitäten“ in der Region hin und bat um maximale Zurückhaltung, um einen möglichen nuklearen Unfall mit ernsten Strahlungsfolgen zu vermeiden.

Nationalgarde verstärkt Schutz des Atomkraftwerks

Aufgrund der erhöhten Spannungen am Kernkraftwerk Kursk erinnerte Grossi Russland und die Ukraine an die Sicherheitsprinzipien für nukleare Anlagen in Krisensituationen, die bereits für das russisch besetzte Atomkraftwerk Saporischschja in der Südukraine gelten. Trotz unklarer Zielrichtung des ukrainischen Vorstoßes wuchs die Nervosität rund um das Atomkraftwerk. Seit dem 7. August 2024 hat die russische Nationalgarde den Schutz der Atomanlage in Kurtschatow, etwa 60 Kilometer von der Grenze entfernt, verstärkt. Berichte über ukrainische Vorstöße reichten bisher nur bis zur Hälfte dieser Distanz. Das Bauunternehmen Atomstrojeksport informierte darüber, dass vorübergehend Teile der Arbeiter von den Neubauten der zwei neuen Reaktoren abgezogen wurden.