Lauterbach Rücktritt?! Corona-Vertuschung aufgedeckt - Wolfgang Kubicki fordert Lauterbach-Rücktritt

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Lauterbach Rücktritt?! Corona-Vertuschung aufgedeckt - Wolfgang Kubicki fordert Lauterbach-Rücktritt

News (1 / 1) 09.08.2024 08:00 / Julia Symbolbild imago


Sollte die Pandemie künstlich dramatisch gehalten werden?! Ein schwerwiegender Konflikt innerhalb der Ampel-Koalition droht, die Regierung an ihre Grenzen zu bringen: Der stellvertretende Vorsitzende der FDP fordert den Rücktritt von Karl Lauterbach - die Hintergründe sind durchaus dramatisch! Hier alle Details:

Zoff wegen Aufarbeitung der Corona-Pandemie droht

Die Aufarbeitung der Corona-Pandemie sorgt für tiefgreifende Spannungen in der Koalition. In einem 13-seitigen Schreiben erhebt FDP-Vize Wolfgang Kubicki (72) schwere Vorwürfe gegen Gesundheitsminister Karl Lauterbach (61, SPD): Er wirft dem Minister vor, die Bevölkerung während der Pandemie bewusst in die Irre geführt zu haben, und fordert ihn auf, sein Amt niederzulegen. Kubickis zentraler Vorwurf gegen Lauterbach: Der Gesundheitsminister soll seine politische Macht genutzt haben, um Wissenschaftler davon abzuhalten, die Öffentlichkeit transparent über die Pandemie zu informieren, als sich die Lage bereits entspannte. Lauterbach habe dies getan, um seine Argumente für die Einführung einer Impfpflicht nicht zu schwächen.

Hat Karl Lauterbach nicht mit offenen Karten gespielt?

Kubicki stützt seine Vorwürfe auf Informationen aus den sogenannten "RKI Files“, den bis vor Kurzem geheimen Corona-Protokollen des Robert-Koch-Instituts (RKI), das während der Pandemie die Bevölkerung informierte und die Bundesregierung beriet. Das RKI ist dem Ministerium Lauterbachs unterstellt, das er seit Dezember 2021 leitet. Kubicki betont, dass er während der Pandemie mehrfach wissen wollte, wie viele Menschen tatsächlich an Covid-19 erkrankt oder gestorben waren und wie viele lediglich als Corona-Fälle gezählt wurden, obwohl das Virus nicht die Ursache war. In seinem Schreiben stellt er fest: "Durch die RKI-Leaks wissen wir jetzt: Differenzierte Zahlen lagen dem RKI spätestens seit dem Frühjahr 2022 vor, wurden aber nie der Öffentlichkeit präsentiert.“ Die Zahl der Corona-Toten sei "immer höher ausgewiesen, als es richtig gewesen wäre“. Die Antworten, die Kubicki von Lauterbachs Ministerium erhielt, seien "mindestens irreführend“ gewesen.

RKI-Protokolle belasten Lauterbach: "Politisch nicht gewünscht“