Insgesamt waren siebzig Feuerwehrleute aus zwölf Kommunen, darunter auch Spezialkräfte des Landkreises und ein Wassertransportfahrzeug, an den Löscharbeiten beteiligt. Zusätzlich pumpten sie etwa 400 Liter Diesel aus dem Lkw ab. Der Schaden am Standstreifen der Autobahn wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt, während der Schaden am Lkw und Auflieger rund 35.000 Euro beträgt.
Die Vollsperrung führte zu einem kilometerlangen Stau, der sich in Richtung Süden über die Anschlussstelle Bad Hersfeld-West hinaus erstreckte und in Richtung Norden bis über das Kirchheimer Dreieck reichte. Inzwischen sind alle Fahrbahnen wieder frei, und die Schäden an der Autobahn wurden repariert. Der 63-jährige Fahrer des Tanklastzuges konnte sich unverletzt aus dem brennenden Fahrzeug retten. Als Brandursache wird ein technischer Defekt vermutet.