"Wenn es dafür notwendig ist, als Vorsitzender von Pegida zurückzutreten, werde ich es tun und in Zukunft als Gastredner – das Recht habe ich ja wohl – auftreten", erklärte Bachmann.
Allerdings darf bezweifelt werden, ob es tatsächlich zu Bachmanns Aufnahme kommen wird. Bisher hälte man in Sachsen nicht allzu viel von dieser Idee und lehnt eine Zusammenarbeit vor allem wegen Bachmanns Vorstrafenregister ab. Andererseit traten auch immer wieder AfD-Politiker wie Björn Höcke oder Sachsens AfD-Vorstand Jörg Urban bei PEGIDA-Veranstaltungen auf. Die AfD-Sachsen hat über einen Sprecher mitteilen gelassen, dass jeder, auch Lutz Bachmann, das Recht habe, einen solchen Antrag zu stellen. Über dieAufnahme wird dann der zuständige Kreisverband beraten. "Sollte darüber Uneinigkeit herrschen, wird die Aufnahme im AfD-Landesvorstand Sachsen besprochen und schlussendlich entschieden." AfD-Chef Jörg Meuthen glaubt nicht an einen Beitritt des PEGIDA-Gründers: "Ich kann Beschlüssen des BuVo nicht vorgreifen. Ich weiß allerdings, wie ich votieren werde, sollte es tatsächlich dazu kommen. Und ich glaube nicht, dass eine Mehrheit des Bundesvorstands da anders votierte."