Kritisch äußerte sich der FDP-Politiker auch über die Wirtschaft. "Manche Manager oder Unternehmer suchen den wirtschaftlichen Erfolg nicht mehr im Wettbewerb, sondern in der Nähe des Staatshaushalts und seiner Subventionen. Die Erwartungen gegenüber dem Staat sind generell gewachsen", so Lindner. Die Vorschläge der anderen beiden "Miosga"-Gäste, des Ökonomen Prof. Jens Südekum und der RND-Journalistin Kristina Dunz, für eine "Reform" der Schuldenbremse zur Förderung von Investitionen, wies der Finanzminister entschieden zurück. "Es ist ökonomisch vernünftig, dass Deutschland stabil bleibt. Die Europäische Zentralbank hat genau das empfohlen, was wir tun."
Bei dem Kurznachrichtendienst X äußerten die Zuschauer teils empört ihre Meinungen. In zahlreichen Beiträgen machten sie ihrem Ärger über die Aussagen von Christian Lindner Luft. "Christian #Lindner ist erwiesenermaßen der schlechteste Finanzminister, den Deutschland jemals hatte. #Miosga #FDPunter5Prozent", "Lindner bestätigt bei #Miosga einmal mehr, dass er niemals Finanzminister hätte werden dürfen. #FDPunter5Prozent", "Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie wütend dieser Mensch mich macht. Ständig nur nach unten treten...!!! Was für ein Mist, den er von sich gibt, ist einfach grenzenlos. #Miosga #Lindnerrücktritt #FDPunter5Prozent" und "Herr CL darf mal wieder seinen kompletten Dünnschiss im TV erzählen, anstatt die Probleme der niedrigen Löhne und zu hohen Steuern anzugehen, geht er lieber auf die Ärmsten der Armen, ganz im Höcke- und Merz-Stil." Ob der Finanzminister sich mit diesem Auftritt einen Gefallen getan hat?