Angesichts der allgemeinen Situation ist auch Gesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) überzeugt, dass ein Zwang bei der Impfung gegen Corona gar nicht nötig sei. Nach seiner Ansicht wollten sich genügend Menschen schützen, sobald ein Impfstoff entwickelt sei. "Mein Eindruck ist, dass die allermeisten Bürgen eine Corona-Impfung wünschen.“ Deshalb dürfte Spahn über Mongomerys Ansichten alles andere als glücklich sein. Gleichzeitig warnte Montgomery auch vor der Entstehung eines Impf-Schwarzmarkt. "In Deutschland muss die Regierung mit gesetzlichen Maßnahmen dafür sorgen, dass nicht derjenige als Erster geimpft wird, der am meisten dafür zahlt.“
Laut Montgomery sei es deshalb wichtig, die Verteilung des Impfstoffes nicht privaten Firmen zu überlassen. Um einen sicheren Schutz gegen das Virus zu erreichen, müssen weltweit sieben Milliarden Menschen geimpft werden Dazu sei eine internationale Regelung zwingend notwendig. Montgomery vertritt die Ansicht, dass zuerst die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie das medizinische Personal der Krankenhäuser geimpft werden sollten.