Zuletzt hatte bereits US-Präsident Donald Trump mit einer Lösung des Problems noch in diesem Jahr gerechnet. Nun bestätigt der Bayer-Chef Werner Baumann die Einschätzung von Amerikas Staatsoberhaupt. "Ich gehe davon aus, dass es in den nächsten Monaten einen Wirkstoff oder mehrere Wirkstoffkombinationen gibt, die den Krankheitsverlauf deutlich abmildern können. Dann liegen die Ergebnisse mehrerer Studien vor, die derzeit laufen", gibt sich Baumann gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" optimistisch. Im Augenblick arbeiten die Wissenschaftler weltweit mit Hochdruck an der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen.
"Dabei geht es um die Frage, inwieweit Wirkstoffe, die gegen andere Krankheiten wie beispielsweise Malaria helfen, auch gegen das Corona-Virus wirksam sein könnten", bestätigte Baumann. Zuletzt hatte bereits das eigentlich für Ebola-Erkrankungen entwickelte Medikament Remdesivir für positive Ergebnisse bei Corona-Patienten gesorgt. Bleibt zu hoffen, dass Wissenschaftler und Mediziner schon bald geeignete Lösungen finden und der Bayer-Chef mit seiner Einschätzung richtig liegt.