Brandinspektor Kurz sagte der "Augsburger Allgemeinen", dass der Brand offenbar in einem der Zimmer ausgebrochen sei, wo Kinder gespielt hätten. Gegen 18:30 Uhr war das Feuer vorerst gelöscht. Die Feuerwehr, mittlerweile mit rund 90 Einsatzkräften vor Ort, entfernte noch Dachelemente und überprüfte das Gebäude auf mögliche Glutnester. Schnell war klar, dass auch die intakten Teile der Unterkunft nicht mehr bewohnbar waren. Die Flüchtlinge wurden vom Feuer komplett überrascht und eilten teilweise ohne Jacken und Schuhe nach draußen. Das Technische Hilfswerk und das Rote Kreuz kümmerten sich um Ersatzunterkünfte. Nach einer Einsatzbesprechung um 18:30 Uhr gab es jedoch eine gute Nachricht. Horst Westermann, Außendienstleiter des Polizeipräsidiums Schwaben, schloss einen Anschlag auf die Unterkunft als Brandursache aus.