In Port Louis, der Hauptstadt von Mauritius, spielen sich im Augenblick ähnliche Szenen wie während der Corona-Pandemie ab. Damals hatten verschiedene Kreuzfahrtschiffe Patienten an Bord, die an Covid-19 erkrankt waren. Deshalb durften die Passagiere nicht von Bord, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Nun sitzen dort wieder Menschen auf einem Luxusliner fest - aber mit einen schlimmen Verdacht!
Der 294 Meter lange Kreuzfahrt-Riese namens "Norwegian Dawn" aus dem Jahr 2002 und unter der Flagge der Bahamas fahrend, liegt derzeit vor Mauritius im Indischen Ozean und hält seine Passagiere an Bord fest. Der Grund dafür liegt in der Verweigerung des Landgangs durch die Inselbehörden, da an Bord des Schiffes, das der amerikanischen Reederei "Norwegian Cruise Line" (NCL) gehört, anscheinend ein Teil der etwa 2.000 Passagiere an Durchfall erkrankt ist. Es könnte sich möglicherweise um das Norovirus oder sogar Cholera habdeln. Dies wurde vom "Hamburger Abendblatt" berichtet, die sich auf die französischsprachige Zeitung "Le Mauricien" mit Sitz auf Mauritius bezieht. Es wird derzeit an Bord des Schiffes untersucht, ob es sich bei den Erkrankungen möglicherweise um Cholera handelt. Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde von Mauritius sind an Bord gegangen und haben bei 15 Passagieren Proben entnommen, um die Ursache der Erkrankungen zu ermitteln.